Seit 24. August 2026 laufen ChatGPT Ads auch in Österreich, seit Ende August können Werbetreibende hier eigenständig Kampagnen buchen. Damit ist aus der Ankündigung ein realer Werbekanal geworden, mit Auktion, Geotargeting, Conversion-Messung und allem, was dazugehört. Die ehrliche Antwort auf die Frage, ob Sie jetzt einsteigen sollten, lautet trotzdem: kommt darauf an. Der Kanal ist jung, belastbare Benchmarks für den DACH-Raum fehlen, und für manche Zielgruppen ist er strukturell ungeeignet. Genau das prüfen wir für Sie, bevor Sie Budget bewegen. Passt es, setzen wir die Kampagne auf und betreuen sie. Passt es nicht, sagen wir Ihnen das im Erstgespräch.
Wir arbeiten bei ChatGPT Ads nach demselben Prinzip wie bei Google Ads: erst prüfen, dann sauber aufsetzen, dann an echten Geschäftsergebnissen messen.
ChatGPT Ads lohnen sich nicht für jeden. Am besten funktioniert der Kanal dort, wo Menschen vor einer Entscheidung recherchieren und vergleichen, statt spontan zu kaufen.
Gut geeignet:
Aktuell eher ungeeignet:
„Ich beschäftige mich seit 2008 mit digitaler Werbung. ChatGPT Ads sind für mich kein Hype, sondern der nächste logische Schritt im Performance Marketing. Aber ein neuer Kanal ist nicht automatisch ein guter Kanal. Ich sage meinen Kunden lieber ehrlich, dass ihr Budget bei Google besser aufgehoben ist, als ihnen einen Test zu verkaufen, der nichts bringt.“
Christian Wagner, Agenturinhaber
Suchmaschinenwerbung trifft Dialog-KI. Wir bringen beides zusammen.
Ein klar abgegrenzter Pilot statt eines offenen Budgets. Sie wissen von Anfang an, was Sie investieren und woran der Erfolg gemessen wird.
Abgerechnet wird pro Klick (CPC) oder pro tausend Einblendungen (CPM), dazu gibt es Conversion-Kampagnen. OpenAI empfiehlt für den Einstieg ein Höchstgebot von 3 bis 5 USD pro Klick. Sie legen entweder ein Tagesbudget oder ein fixes Gesamtbudget mit Laufzeit fest. Für den DACH-Raum existieren noch keine belastbaren Benchmarks, deshalb arbeiten wir grundsätzlich mit einem begrenzten Testbudget und einer klaren Abbruchschwelle.
Ja. Die Anzeigen laufen seit 24. August 2026 in Österreich, Deutschland und der Schweiz sowie in über 30 weiteren europäischen Märkten. Seit Ende August können Werbetreibende hier auch eigenständig über den Ads Manager buchen. Die Plattform befindet sich weiterhin in der Beta, Funktionen und Konditionen können sich kurzfristig ändern.
Ja. Das Konto läuft auf Ihre Firmendaten, Ihre UID und Ihr Zahlungsmittel und muss deshalb von Ihnen eröffnet werden. Das ist auch in Ihrem Interesse, weil Sie so jederzeit die volle Kontrolle über Budget und Daten behalten. Wir begleiten Sie bei der Einrichtung und übernehmen anschließend über einen Zugang die operative Arbeit.
Google Ads reagieren auf einen Suchbegriff, ChatGPT Ads auf den gesamten Gesprächsverlauf. Bei Google steht meist eine konkrete Kaufabsicht am Ende des Funnels, in ChatGPT befinden sich Nutzer häufig noch in der Vergleichs- und Orientierungsphase. Beides ergänzt sich, ersetzt sich aber nicht. Für kaufbereite Nachfrage bleibt Google Ads der stärkere Kanal.
Über sogenannte Context Hints. Sie beschreiben auf Anzeigengruppen-Ebene, in welchen Gesprächen, Themen und Situationen Ihr Angebot relevant ist. Diese Signale fließen gemeinsam mit Titel, Beschreibung und Landingpage in das automatische Matching ein. Eine Ausspielung in einem bestimmten Gespräch ist nicht garantiert. Ergänzend steuern Sie per Geotargeting, in welchen Ländern und Regionen die Anzeigen laufen, und können einzelne Gebiete gezielt ausschließen.
Sie besteht aus einem Titel mit bis zu 50 Zeichen, einer Beschreibung mit bis zu 100 Zeichen, einer quadratischen Bildkachel (PNG oder JPG, mindestens 256 x 256 Pixel) und der Ziel-URL. Firmenname und Favicon ergänzt das System automatisch. Sitelinks, Erweiterungen und Videoformate gibt es nicht. In der Praxis empfiehlt sich ein deutlich kürzerer Titel, da er je nach Platzierung schon ab etwa 35 Zeichen abgeschnitten werden kann.
Über den OpenAI Pixel, die Conversions API oder beides parallel. Im Reporting stehen Impressionen, Klicks, Kosten, Klickrate, durchschnittlicher CPC und CPM sowie Conversions auf Kampagnen-, Anzeigengruppen- und Anzeigenebene zur Verfügung. Ergänzend arbeiten wir mit eigenen Tracking-Parametern in Ihrer Webanalyse. Wichtig zu wissen: Ein Teil der Wirkung entsteht kanalübergreifend, weil Nutzer in ChatGPT recherchieren und später über einen anderen Weg abschließen.
Nein. OpenAI trennt Anzeigen technisch von der Antwortgenerierung, das sogenannte Air Gap Prinzip. Die Anzeige erscheint unterhalb der Antwort, klar gekennzeichnet und visuell abgesetzt. In sensiblen Kontexten wie Politik oder mentaler Gesundheit werden generell keine Anzeigen ausgeliefert.
OpenAI prüft jede Zielseite vor der Freigabe mit einem eigenen Crawler (OAI-AdsBot). Robots.txt-Sperren, Firewalls, Bot-Schutz, CAPTCHAs oder ein Login-Zwang dürfen den Zugriff nicht blockieren, sonst wird die Anzeige nicht ausgeliefert. Auch App-Store-Links oder Seiten mit regionalen Zugriffsbeschränkungen sind ungeeignet. Diesen Check übernehmen wir im Rahmen des Setups.
Anzeigen erscheinen unterhalb relevanter Antworten und werden nicht an Nutzer der Tarife Plus, Pro oder eines Business-Plans ausgespielt. Die Auswahl erfolgt primär nach Relevanz zum Gesprächskontext, wobei Context Hints, Landingpage, Anzeigentitel und Anzeigentext einfließen. Preislich stehen CPM für das Ziel Reichweite und CPC für das Ziel Klicks zur Wahl, für CPC empfiehlt OpenAI ein Startgebot von 3 bis 5 USD. Die Auslieferung läuft über eine relevanzgewichtete Zweitpreisauktion.
Weitere Details finden Sie in der offiziellen Dokumentation von OpenAI.
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